Kaminofen mit Wärmespeicher Vergleich

Kaminofen mit Wärmespeicher TestIch weiß ja nicht warum, aber pünktlich mit Erscheinen der Werbeprospekte von diversen Baumärkten erschien auch ein Testbericht der Stiftung Warentest zum Thema Kaminöfen.
Wenn ich mein Heizungssystem umstellen oder erweitern möchte befasse ich mich damit bevor die Heizperiode anfängt bzw. die kalte Jahreszeit vor der Tür steht, damit ich genau für diese Zeit gerüstet bin und ich es mir vor dem Kamin gemütlich machen kann während andere noch suchen und rumwerkeln.




Als erstes sollte man sich überlegen ob es sich um eine Erweiterung des bestehenden Heizsystems oder einen kompletten Austausch desselbigen handeln sollte.
Je nachdem kann man sich dann entsprechend im Fachhandel und bei seinem Schornsteinfegermeister erkundigen. Denn in einigen Regionen gilt es zunächst auch eine Genehmigung für das eine oder andere Heizsystem von seinem Schornsteinfegermeister einzuholen.

Ist ein Kaminofen mit Wärmespeicher sinnvoll?

Von 19 verglichenen Kaminöfen wurden 7 mit der Note Gut bewertet, 8 mit Befriedigend, 2 mit Mangelhaft und 2 mit Ausreichend bewertet.
Nun braucht der Eine einen Kaminofen nur als Dekoration der Andere, sinnvoller Weise, als Heizung.
Auf jeden Fall muss solch ein Vorhaben gut geplant werden, damit auch die Freude und der Zweck langfristig erhalten bleibt.

Kaminofen mit Wärmespeicher und Backfach
Mit Wärmespeicher und Backfach

Da die altherkömmlichen, offenen Kamine nicht mehr den Sicherheitsbestimmungen entsprechen und auch nicht die gewünschte Heizkraft erreichen sowie auch gesundheitlich gefährlicher sind wurden die neuen Kaminsysteme mit Glastüren und verschiedenen Warmluftverteilsystemen ausgestattet.
Leider herrscht immer noch die Meinung vor, dass Heizkamine der massiven Bauart länger brauchen um einen Raum auf die entsprechende Temperatur zu bringen, kommt es doch auf das Material an das dabei verwendet wird.
Beachten Sie bitte auch, dass im Regelfall der Kaminofen auch vom Schornsteinfegermeister Ihrer Region abgenommen werden muss bevor er in Betrieb gehen kann.
Also ausführlich informieren und beraten lassen ist das A und O davor.

Unsere Empfehlung für einen Kaminofen mit Wärmespeicher:

Kaminöfen mit Wärmespeicher – auch kurz Speicheröfen genannt

Um die Speicherkapazität zu erhöhen bzw. die Wärmespeicherung zu verlängern hat man sich auf das alte System des guten alten Kachelofens besonnen.
So werden zusätzliche Speicherblöcke, oberhalb des Brennraumes, integriert.
Wer schon mal im Besitz eines alten Kachelofens war mag sich vielleicht entsinnen, dass der Ofen auch nach Beendigung des Verbrennvorganges noch einige Stunden entsprechende Wärme abgegeben hat. Genau das passiert nun bei den modernen Speicheröfen auch, eben durch die zusätzlichen Speicherblöcke oberhalb des Brennraumes.

Speicherofen TestBei einem Speicherofen bestehen die zusätzlichen Speicherkerne aus speziellem wärmespeicherndem Material, dies ist im Normalfall Schamottsteine, die auch schon beim Kachelofen Anwendung fanden bzw. finden. Aber auch Natursteine finden teilweise Anwendung.
Die Brennkammertüren bestehen, heutzutage, aus feuerfestem Glas. Wohingegen beim alten Kachelofen noch Gusseiserne Türen ihren Dienst versahen und die man auch manchmal nachts noch glühen sehen konnte.

Die Glastüren haben natürlich den Vorteil, dass man den uneingeschränkten Blick auf das lodernde, knisternde Feuer genießen kann.
Beachten Sie bitte UNBEDINGT das Fassungsvermögen an Brennmaterial des Brennraumes und halten Sie sich auch daran, da es sonst sehr schnell zu unliebsamen Überraschungen kommen kann. Wie heisst es doch so schön? Manchmal ist weniger mehr.

Wie erfolgt nun eigentlich die Wärmespeicherung?

Das ist ganz einfach. Die erhitzte Luft erhitzt die Speicherkerne, die dann die Wärme langsam an die kühlere Umgebung abgeben.
Nun können Sie, mittels eingebauter Klappen und Luftkanälen selbst bestimmen wie viel von der warmen Luft und wohin sie gehen soll.

Speicher-Kaminöfen mit langer Wärmespeicherung

Kaminofen mit langer WärmespeicherungFür die modernen Niedrigenergiesparhäuser sind diese Öfen am besten geeignet, da die Häuser weniger Heizenergie benötigen. Speicher-Kaminöfen speichern die Wärme länger und geben sie, demzufolge, auch länger ab.
Die Holzummantelten Türgriffe und Lüftungsregler verleihen nicht nur ein schöneres Aussehen sonder haben auch noch den Vorteil, dass sie nicht so heiß werden wie die Griffe und Regler aus Metall bei anderen Öfen.
Beim modernen Speicher-Kaminofen kann man zwischen der Variante mit zusätzlich integrierten Speicherkernen oder der Specksteinverkleidung( als Speichermaterial der Wärme) wählen.
Austroflamm hat einen speziellen Speicher-Kaminofen Namens KOKO auf den Markt gebracht.




Dieser Ofen hat, wie auch schon die meisten der alten Kachelöfen, über dem Feuerraum einen kleinen Raum der sich hervorragend zum warmhalten von Kaffee, Tee oder Speisen eignet.

Die Variante KOKO Xtra wurde an dieser Stelle mit einem integrierten Wärmespeicher ausgestattet, was auch optisch einen guten Eindruck macht. Allerdings ist der Schieberegler aus Eisen. Also VORSICHT HEISS.

Konvektionswärme durch Wärmespeicher?

KonvektionswärmeKonvektionswärme ist im Grunde genommen die durch die Speicherkerne oder -elemente abgegebene erwärmte Luft.
Die kann man nun mittels Luftschächten und Regulierungsklappen entsprechend leiten und verteilen. Je nach Einstellung der Regulierungsklappen hält die Wärmeversorgung länger oder kürzer vor.
FAZIT: Je nach Menge und Art der Speicherkerne oder -elemente erhöht oder verringert sich die Heizdauer.

Fazit KOKO Xtra

Der KOKO Xtra überzeugt durch sein schlichtes, dezentes Design und seine Leistung. Ob der Preis von ca. 3.000,- Euro angemessen ist sollte jeder für sich entscheiden.
Soll doch so ein Ofen nicht nur was fürs Auge sein sondern auch einen Zweck erfüllen.

Speckstein-Kaminofen, Naturstein-Kaminofen und Schamottstein-Kaminofen

Speckstein KaminofenWas ist das denn? Hab ich mich zuerst gefragt. Muss ich den mit Speckstein heizen?
Ist natürlich nur als Scherz gemeint. Natürlich weiß auch ich, dass ich Speckstein nicht als Brennmaterial verwenden kann.

Speckstein und Natursteine (wie z. Bsp. Granit) werden als Speicherelement in Form der Außenverkleidung verwendet. Dies gibt ein herrliches, teilweise nostalgisches Design und Ambiente. Schamottsteine, und da muss ich mich schon wieder auf den guten alten Kachelofen berufen, wird im Inneren des Ofens als Speicherkern verwendet.
Für eine lange Lebensdauer ist bei diesen Varianten die richtige und sorgfältige Pflege enorm wichtig.

Kann man die Wärmespeicherung nachrüsten?

Drehbar mit WärmespeicherAlle hierfür notwendigen Informationen erhalten Sie bei Ihrem Kaminofenbauer Ihres Vertrauens. Auf jeden Fall sollten Sie die Installation, egal von welchem Ofen, durch ein renommiertes Fachgeschäft oder besser Kaminofenbauer durchführen lassen.

Schamottsteine sind bis zu 1.500 Grad Celsius hitzebeständig, leicht auswechselbar und leicht nachrüstbar.

Natürlich ist auch das Nachrüsten der Außenverkleidung mit Speckstein, Granit oder einem anderen Naturstein möglich. Alles eine Frage des Preises.
Am häufigsten wird, bei der Außenverkleidung, auf Speckstein zurückgegriffen, da er langlebiger ist und in vorgefertigten Platten erhältlich ist.
Die Reinigung bei Speckstein und Natursteinen erfolgt, mühelos, mittels eines Lappens und lauwarmen Seifenwassers. Auch kleinere Kratzer auf Speckstein sind leicht zu beseitigen, mittels sehr feinem Sandpapier.
ACHTUNG: Bei zu grobem Sandpapier gibt es mehr Kratzer.
Abschließend den Speckstein feucht polieren.

Unsere Empfehlung für einen Kaminofen mit Wärmespeicher:

zum Kaminofen Vergleich 2016